| Vorläufige Pressemitteilung: Neonaziüberfall auf Jugendzentrum SUB |
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Pressemitteilung: Neonaziüberfall auf Jugendzentrum SUB Am Abend des 5. Juli kam es zu einem gewaltsamen Naziüberfall auf das Jugendzentrum „SUB“ der Falken im braunschweiger Magniviertel. Die Attacke ereigenete sich während eines Informationsabends im Rahmen der Veranstaltungsreihe „don’t belive the hype“. Zur Zeit des Überfalls befanden sich mehrere Personen in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums. Die Täter versuchten sich gewaltsam Eintritt zu verschaffen und schlugen die doppelten Glasscheiben der Eingangstür ein, hinter der die Jugendlichen Schutz suchten. Nur durch das besonnene Vorgehen der Anwesenden konnte Schlimmeres verhindert werden, die Angreifer flohen vom Tatort. AnwohnerInnen eilten den Jugendlichen zur Hilfe. Die unverzüglich eintreffende Polizei versuchte die Täter auf der Flucht aufzugreifen und konnte auch einen Tatverdächtigen festhalten. Auf Unterständnis stieß jedoch das teilweise unsensible oder sogar agressive Vorgehen der Polizeibeamten gegen die Opfer des Angriffes. Das Jugendzenrum „SUB“ ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Von dem Vorfall schockiert zeigte sich auch die Vorstandsvorsitzende des braunschweiger Kreisverbandes der „sozialistischen Jugend - Die Falken“: „Die gezielte Attacke gegen das SUB stellt einen weiteren Beleg für die zunehmende Radikalisierung der extremen Rechten in Braunschweig dar“, sieht Franziska Rein einen gesamtgesellschaftlichen Hintergrund. Die Täter konnten von den Besuchern und Besucherinnen des Jugendzentrums identifiziert werden. Die Angreifer haben nicht nur durch eindeutige Symbole an Kleidung und Körper, sondern auch durch rechtsradikal motivierte, verbale Attacken und Provokationen in den vergangenen Wochen zunehmend auf sich aufmerksam gemacht und konnten so klar dem neonazistischen Spektrum zugeordnet werden. Das „SUB“ ist ein Ort der Begegnung und des kulturellen wie politischen Austausches für Kinder und Jugendliche. Kinderbasteltage finden hier ebenso statt wie Elternabende für Zeltlager und Bildungsveranstaltungen für Jugendliche. Schwerpunkt der Aktivitäten in den den letzten Woche war die Veranstaltungsreihe „don’t belive the Hype“ die von verschiedenen linken Gruppen organisiert wird. Eine „offene Bühne gegen Rassismus und Diskriminierung“ in der Hochschule für Bildende Künste zählte ebenso zu den Angeboten der vergangenen Tage wie ein Mädchenfußballturnier und eine Informationsabend über das WM Gastgeberland Südafrika. Eine Detaillierte Aufarbeitung der Geschehnisse wird in den nächsten Tagen folgen. |
EINTRITT FREI! Liebe Freundinnen und Freudeder kritischen Töne. Das zweite Schlag Alarm findet am 03. September 2010 ab 19 Uhr wieder am Nordkopf/ZOB in Wolfsburg statt. Schlag Alarm gegen Rechts richtet sich gegen menschenverachtende Ideologien und steht für eine schönes Leben. Darum ist diese Veranstaltung für alle Gäste kostenlos. Damit das Leben zu einer Party wird.
Die Bands für dieses Jahr sind gefunden und versprechen wieder einmal ein lautstarkes Open Air. Mehr Infos auf: www.schlag-alarm.de.
Sozialistische Jugend -
Die Falken Braunschweig
im Falkenzentrum SUB
Kuhstraße 28
38100 Braunschweig
Tel: 0531/896456
Fax: 0531/896457
E-Mail: kv@falken-bs.de
Falkenzentrum Rotzfrech
Böcklerstraße 11
38100 Braunschweig
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